es gibt keine metaphern mehr.

keine lippen die leise und bedächtig worte formen, in geschichten durch die jahre reisen, um bis ins kleinste detail eine welt zu beschreiben, die aus molekülen entstand und wieder in ihre moleküle zerfällt. ich schleiche langsam durch die räume, berühre mit den fingerspitzen das, was uns menschen überdauert. bewundere, diese erstaunliche beständigkeit der gegenstände. das mobiliar, die tapeten, die bilder an den wänden. relikte, wie steine, wie mineralisierte lebewesen, die im staubsarkophag einfach weiter atmen werden. aus dem geöffneten fenster die nacht, mit ihrem dunklen antlitz, wie erz aus den tiefen der gruben, getränkt im hellen schein des mondes; beobachte ich die schönheit der sterne am himmel. und die zeit fällt senkrecht zu boden.