wie ich unterwasser atmen lernte

haux aus den alten lautsprechern. erinner mich an die lichtspuren,
an deine lippen, rissig. an den geruch von kardamom, an den geschmack der 6th avenue, an die roadmovie-abende. an den schmerz in der herzgegend, magengrube.
an samstage mit cheesecake am main,
wie du vom himmel in die strömung fielst, wie ich in die fluten sprang, in felsenfester überzeugung, dort ertrunken zu sein.

schlepptest dich von der notaufnahme
zum friedhof, vom heimweh zum highway, im glitzerstaub dein blick tief wie die ozeane, kryptisch wie immer, aller naturgesetze zum trotz; fandest du wieder zu dir, aber keinen meiner namen auf den grabsteinen.