über stunden ergrauen

wo ist der himmel hin, seine wolken und das licht? kam die nacht über uns, brach das dunkel ihres schattens in die stadt ein und permanent bleibt mit ihm die hoffnung, dass ich eines tages wirklich zurück komm und nichts mehr wie es war ist. ich vermeide die straßen des siebten august‘ nicht mehr, gehe über die trümmer, ohne worte, wie in einer stummfilmszenerie. denn gestern war ich gloria swanson, heute bin ich klausjürgen wussow; ein mystiker unter den vätern, die in ihren verzweifelten stunden tief in die stille des brunnens fielen, gefühlt über stunden ergrauten. und bis alles wieder gut wird, verbrennen die zweifel, die wolken und die fragen, verstummen ihre echos, das licht und ihr schatten.