als der nebel die stadt verließ

die nacht verschluckt mich im ganzen, denn es war die zeit die aus dir sprach: der tod ist nichts schlimmes. und als du regen angekündigt hast, in diesem kleinen café in köln, da wusste ich gleich, es wird kein wiedersehen mehr geben; denn mein leben lang kannte ich nur die ränder des nebels, unmöglich der übergang in einen anderen aggregatzustand, wie er sich als schleier über die fassaden der beleuchteten häuser legt, mit seinen undurchsichtigen augen und seinen händen aus angst, seit jahren meinen schlaf bewacht. und als du stunden später das café verließest, verließ auch die liebe deinen körper. und als tage später der nebel die stadt verließ, verließ mit ihm auch meine seele den körper.